„Dreist oder Unfähigkeit!“ Die Linke Krefeld kritisiert Missachtung der Wahlplakatierungsregeln

Mehrere Listen, welche zu den Kommunalwahlen in Krefeld am 14.09.25 antreten, haben Wahlplakate (teil deutlich) zu früh und/oder an Stellen aufgehängt, an denen dies verboten ist.

Vor Allem die SPD, CDU und „AfD“ fielen in den letzten Tagen dadurch auf. Zahlreiche Plakate wurden IN Bushaltestellen, an Bäumen oder zu niedrig aufgehängt.

„Plakate der SPD wurden auf der Kölnerstr. wenigstens 13 Stunden aufgehängt, bevor dies genehmigt ist. Ich habe diese Plakate selbst am 01.08.25 um 10:30 Uhr gesehen, kurz vor Mitternacht hingen diese immer noch an derselben Stelle. Die Behauptungen der SPD in ihrer Stellungnahme am Nachmittag des 01.08.25, sie habe alle zu früh aufgehängten Plakate wieder abgehängt, sind unwahr!“

erklärt Stephan Hagemes, Kreissprecher und Oberbürgermeisterkandidat der Linken Krefeld.

Dies war nicht der einzige Ort, an dem SPD-Plakate deutlich zu früh hingen. Plakate der CDU wurden in Bockum viele Stunden zu früh aufgehängt, auch die der „AfD“ am Glockenspitz hingen mehrere Stunden zu früh. Zusätzlich dazu wurden viele Plakate regelwidrig aufgehängt: -an Bäumen durch die CDU (z.B. auf der Viersenerstr.) -IN Bus- und Bahnhaltestellen durch die SPD (z.B. Haltestelle Benrader Str.) -unter 2,00 M hoch durch CDU und SPD

„Die Linke Krefeld hat ihre Mitglieder ausführlich über die Regeln der Stadt Krefeld zum Plakatieren im Wahlkampf informiert, um Verstöße weitestgehend auszuschließen. CDU, SPD und ´AfD` missachten dagegen die Regeln grob. Ob diese Regelverstöße nun dreist sind oder der Unfähigkeit dieser Parteien entspringen, ihre Mitglieder oder Dienstleister richtig anzuweisen, sie machen den Wahlkampf unfair!“

erklärt Edith Bartelmus-Scholich, Kreisssprecherin der Linken Krefeld. „Wir werden weiterhin alle uns bekannten groben Verstöße gegen die Plakatierungsregeln der Stadtverwaltung melden.